Will man sich im Beruf, im Studium oder privat weiter qualifizieren, ist eines besonders wichtig: gute Beratung. Weiterbildung und Schulungen werden dann schnell zum Erfolgserlebnis.
Ist ein Arbeitnehmer auf der Suche nach zusätzlichen Qualifizierungsmöglichkeiten, z. B. weil er mit seiner beruflichen Situation unzufrieden ist oder er keine weiteren Aufstiegsmöglichkeiten sieht, dann sollte er alle Hebel in Bewegung setzen und als Erstes eines annehmen: eine Beratung. Weiterbildung und Schulungsmaßnahmen sind so vielfältig, dass es fast unmöglich scheint, zügig und sicher die richtige Wahl zu treffen.
Sobald der Mitarbeiter schon mal erste konkrete Vorstellungen hat, kann er sich auch schon damit beschäftigen, die unterschiedlichen Beratungsstellen wie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Abendschulen und weitere Bildungseinrichtungen zurate zu ziehen. Diese Institutionen geben Auskunft über Art und Umfang der gewünschten Weiterbildungsmaßnahme, über Abschlussmöglichkeiten, Lerninhalte und Lerntypen, über Qualitätskriterien und Zeitplanung, über Kosten und Dauer sowie über den konkreten Leistungsnachweis. Sie erfolgt meist sehr detailliert und informativ, die Beratung. Weiterbildung selbst ist dann kein großes Thema mehr. Wichtig sind zudem die unterschiedlichen Formen der Förderungs- und Finanzierungsmodalitäten, die finanzielle Unterstützungen regeln. Dazu wird kompetente Beratung z. B. bei den Arbeitsämtern oder den Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Abendschulen angeboten. Auch bezüglich steuerlicher Absetzbarkeiten wird informiert. Hier wendet man sich am besten zusätzlich noch an seinen Steuerberater, um prüfen zu lassen, ob die Informationen auch alle richtig verstanden wurden. Es ist noch gut zu wissen, ob ein Arbeitgeberzuschuss gewährt wird, der den Mitarbeiter motivieren und letztendlich ans Unternehmen binden soll.
Ist dies alles geklärt, muss noch sichergestellt werden, dass die Weiterbildungsmaßnahme auch mit der nötigen Disziplin durchgeführt und zu Ende gebracht wird. Hier sollte sich der Teilnehmer im Klaren sein, dass derartige Vorhaben einen vorübergehenden, aber wesentlichen Einschnitt in seinem gewohnten Lebensrhythmus darstellen, der von seinem wichtigsten Umfeld uneingeschränkt mitgetragen werden muss.